Wer bei mir in die Ergotherapie kommt, wird in einem kreativen Praxisraum aber auch unmittelbar in der Landwirtschaft landen, da ich nebst Ergotherapeutin auch Landwirtin bin und eine kleine
Mutterkuh-Herde und andere Bauernhoftiere halte. Wir bestimmen in der Planung individuell, wo die Schwerpunkte der Therapie liegen werden, ob wir mehr draussen und mit den Tieren oder mehr
drinnen im Raum tätig sein werden.
Natürlich kann sich das Setting auch immer wieder anpassen und entwickeln.
Indikationen für Ergotherapie:
Erwachsene
- Erfassung von vorhandenen und angestrebten Kompetenzen, Interessen, sozialen Rollen und Handlungsmöglichkeiten im persönlichen Alltag und bei der Arbeit mittels spezifischen Assessments.
- Zielgerichtete und klient*innenorientierte ergotherapeutische Behandlung, um die grob- und feinmotorischen, sozialen, emotionalen und kognitiven Fähigkeiten zu erhöhen. Der therapeutische
Rahmen und die Tätigkeiten orientieren sich an der Zielsetzung.
- Reflektieren der Handlungserfahrungen in begleitenden therapeutischen Gesprächen.
- Gemeinsames Entwickeln und Erproben von Lösungsstrategien, die eine selbstständige und gesunde Alltagsgestaltung ermöglichen.
- Bei Bedarf Miteinbezug und Beratung des persönlichen und arbeitsbedingten Umfelds.
Kinder und Jugendliche
- Ermöglichen und Einüben altersadäquater Fertigkeiten wie Anziehen, Essen, Velofahren, Schreiben, Spielen etc.
- Förderung der Aufnahme und Verarbeitung von Sinnesinformationen (Tastsinn, Körpereigenwahrnehmung, Gleichgewicht
- Funktionelle und betätigungsorientierte Förderung der Grob- und Feinmotorik
- Vermitteln handlungsstützender Strategien wie die fokussierte Aufmerksamkeit, Planen und Kontrollieren
- Förderung sozialer und emotionaler Kompetenzen
- Training der visuellen, auditiven, räumlichen und an das Gedächtnis gebundenen Fähigkeiten als Voraussetzungen für die Handlungsfähigkeit
- Hilfsmittelberatung und -anpassung
- Eltern- und Umfeldberatung, Prävention
- Unterstützung der schulischen und beruflichen Integration in Zusammenarbeit mit Eltern/Schule und der Invalidenversicherung